Tuesday, October 31, 2006

Die Wichtigkeit des Schlosses


Obwohl ich der Meinung bin, dass Berlin schon ein gutes Symbol (der Brandenburger Tor, meine ich) hat, ist es wichtig zu sich erinnern, dass Berlin eine einzigartige Stadt ist, und ein neuer Schloss präsentiert die Möglichkeit, die Stadt schöner zu machen. Wenn ich an Berlin denke, denke ich an eine Stadt, in der es eine Mischung von alt und neu gibt. Ein neuer Schloss könnte ein Symbol von solcher Identität dienen. Wenn man einen neuen Schloss baut, würde man die Möglichkeit etwas Modernes aber ähnlich zu dem alten Schloss bauen, wie der Reichstag. Mit dem Reichstag hat man nicht nur die alte Kuppel, sondern auch das alte Gebäude. Obwohl der Schloss gibt nicht mehr, könnte der Schloss eine Verbindung zwischen der Geschichte der Stadt und heute machen.

Man kann argumentieren, dass es künstlich wird, aber es ist wichtig sich zu erinnern, dass fast alles in dem Zweiten Welt Krieg zerstört wurden, und deshalb ist fast alles auch künstlich. Wenn wir ein schönen, neuen Berlin haben wollen, könnte der Weideraufbau als ein tolles Symbol der Stadt dienen.

Monday, October 30, 2006

Pro/Contra Wiederaufbau des Schlosses


Copyright: pdr.kultur-netz.de



Copyright: Förderkreis Berliner Stadtschloss

Zwar ist die Debatte zwischen Erhalt des Palasts und Wiederaufbau des Schlosses schon entschieden, dennoch lohnt es sich, nochmals verschiedene Standpunkte in dieser Diskussion zu präsentieren.
Ihr vertretet die Befürworter um den Wiederaufbau des Schlosses und die Gegner; welche wichtigen Argumente könnt ihr auf der Basis der Texte, die wir gelesen haben, einbringen?
Seht euch dazu ebenfalls das Frontline Video an und/oder denkt an den Film "Berlin Babylon", wie in diesen Filmbeiträgen die Diskussion dargestellt wird!

Was spricht also für und gegen den Wiederaufbau des Schlosses? Warum lohnte es sich den Palast abzureißen, warum hätte man ihn erhalten sollen? Welche Fragen werden in dieser Debatte eigentlich verhandelt, worum geht es in dieser Diskussion? Spielt diese Diskussion eine Rolle für die Zukunft des wiedervereinigten Deutschland?

Friday, October 27, 2006

Palast der Republik





Copyright: Deutsches Historisches Museum


Hier könnt ihr einen Videobeitrag sehen, der wichtige Einblicke in die Diskussion vermittelt, insbesondere in die Debatte des letzten Jahres um den Abriss des Palasts. Sehr sehenswert!

Und anbei noch der versprochene Artikel zum Anstieg rechtsextremistischer Gewalttaten:

"Rechte Gewalt: Der langsame Arm des Gesetzes

Polizisten, die schon mal wegschauen, eine Justiz, die sich Zeit lässt, in Angst erstarrte Opfer – warum rechtsradikale Täter oft glimpflich davonkommen..."

Sunday, October 22, 2006

Viva la Vita Cola!


Als ich "Ostalgie" an Google suchte, kam ich (natürlich) zu Wikipedia, und da lernte ich ein bisschen über Vita Cola. Ich ging zum Website von Vita Cola, und wenn ich ein bisschen über die Geschichte der Cola lies, dachte ich, dass es ein gutes Beispiel von Ostalgie.

Weil Coca Cola kommt natürlich vom Westen, hatten sie keine in der DDR. Statt Coca Cola tranken sie Vita Cola. Vita Cola wurde in 1957 gegrundet und als "Brauselimonade mit Frucht und Kräutergeschmack klassifiziert" (Information ist von Vita Cola). Die Cola war populär, weil es war die einzige Wahl, die sie hatten, und der Geschmack war einzigartig und etwas Besonderes. Das Rezept war ein Geheimnis, und in der 80er Jahre wurde sie in mehr als 200 Produktionsstandorten abgefüllt.

Kurz nach der Wende und der Öffenung der Mauer, konnte man noch wieder Coca Cola trinken, und deshalb wurde Vita Cola nicht mehr verkauft. Aber nach Vorschung in der Mitte der 90 Jahre, glaubten viele, dass ein Comeback erfolgreich wurde. Noch einmal konnte Leute Vita Cola kaufen und trinken.

Hier sehen wir Ostalgie als die Sehnsucht, die Produckte von der DDR wieder zu haben. Ostalgie ist nicht, die Sehnsucht, die Regierung zu haben.





Photos from http://www.sostav.ru/columns/eyes/2004/kolonka14/

Saturday, October 21, 2006

Stichwort "Ostalgie"
























Für den blogbeitrag sollt ihr dieses Mal auf dem web suchen, was ihr unter dem Stichwort "Ostalgie" findet. "Postet", was ihr gefunden habt, entweder als Photo oder link. Wie wird Ostalgie dort definiert? Welchen Eindruck habt ihr von "Ostalgie" bisher gewonnen und wie zeigt sich Ostalgie, wenn überhaupt, in z.B. Zonenkinder oder den drei Filmen, die wir gesehen haben?
Als Beispiel für Ostalgie seht euch die websites zum Ampelmann, vielleicht das bekannteste Ostalgiebeispiel oder zumindest das kommerziell erfolgreichste, an, oder auch zum Ossiladen!

Copyright: ampelmann.de


Thursday, October 19, 2006

Sonnenallee: Ein Blick auf Leben in der DDR

Sonnenallee handelt von der Unbeschwertheit der Kinder, die in der DDR aufgewachsen sind. Der Film präsentiert viele wichtige Elemente der DDR, die besonders wichtig für uns sind, die nie in der DDR gelebt hat. Micha, der Erzähler des Filmes, bezeichnet seine Kindheit in der DDR als eine frohe und unbekümmerte Zeit seines Lebens. Man sieht nichts von den unerträglichen Schwierigkeiten, die viele Wessis sich vorstellen, wenn sie an das Leben im Osten denken.
Durch Michas viele Abenteuer lädt Leander Haußmann seine Zuschauer ein, mit ihm die Vergangenheit aufzuarbeiten. Er übt Kritik an den Ossis, die alles vom Westen akzeptieren wollten, und er stellte auch den Westen infrage, weil es am meisten unkritiziert war. In Bezug auf die Schwierigkeiten in der DDR, vermeidet Haußmann sie nicht. Im Gegensatz, schlägt er vor, dass man ein gutes Leben in der DDR haben konnte, trotz der Polizei und der Stasi. Er nimmt Stellung dazu, dass die DDR-Zeit für eine Mehrheit der Leute schön und gut war, im Gegensatz zu den Meinungen von vielen Westdeutschen.
Die Geschehnisse des Filmes sind fast immer lustig, und für die, die eine Komödie schauen wollen, wird der Film auf jeden fall dem Anspruch genügen. Und für die Zuschauer, die sich mit dem Leben in der DDR auseinandersetzen möchten, gibt Haußmann eine interessante Perspektive von der DDR, die für viele Westdeutscher sehr neu ist. Es ist ein interessanter Film, der den Zuschauer gefallen wird.

Sunday, October 15, 2006

Sozialer Abstieg in Deutschland

In diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung wird ein wachsendes Problem in Deutschland beschrieben, das aber viele Politiker immer noch zur wenig zur Kenntnis nehmen: die zunehmende Armut in Deutschland als Nachwirkung der sogenannten Hartz IV "Reformen".
Von der um sich greifenden sozialen Bedürftigkeit sind insbesondere Ostdeutsche betroffen ("Zur neuen Unterschicht zählen demnach 20 Prozent der Ostdeutschen und 4 Prozent der Westdeutschen.") und auch immer mehr Kinder, insbesondere wenn sie Kinder alleinerziehender Eltern sind.

"Laut Studie empfinden viele der Betroffenen ihr Leben als „gesellschaftlichen Abstieg“. Ihr Bildungsgrad sei überwiegend einfach, „berufliche Mobilität“ und Aufstiegswillen seien nur gering ausgeprägt. Zwei Drittel der „neuen Unterschicht“ hätten ihren Job bereits verloren, die anderen empfänden den Arbeitsplatz „häufig als nicht sicher“.

Die Betroffenen litten unter „größter finanzieller Unsicherheit: sehr niedriges monatliches Haushaltseinkommen, kaum Wohneigentum oder finanzielle Rücklagen, Schulden, wenig familiärer Rückhalt“. Vom Staat fühlen sie sich allein gelassen, so die Studie." (...)

Saturday, October 14, 2006

Was kann man bloss mit diesen Wörtern machen? Wie wär's mit einer Filmkritik?




Statt des üblichen Quizformats geht es dieses Mal um die Anwendung des erlernten Vokabulars. Schreibt eine kurze Filmkritik zu Sonnenallee und/oder Goodbye, Lenin und die folgenden Wörter/Ausdrücke sollen darin vorkommen:



Vokabular:

die Vergangenheit aufarbeiten
sich auseinandersetzen mit + D
dem Anspruch genügen
infrage stellen
Stellung nehmen zu + D
Kritik üben an + D

das Geschehnis, die Geschehnisse

in Bezug auf + A
unerträglich


Versucht ebenfalls Wörter aus den vorherigen Listen zu benutzen, z.B.

ein Vorurteil hegen gegen + A
sich vorstellen + D
vorkommen; es kam mir seltsam vor, dass....
ein Plädoyer halten für + A
sich mokieren über + A
fortfahren mit + D
einwenden gegen + A
bezeichnen als + A
sich weigern
rechnen mit + D
durch den Kopf gehen
die Fassung verlieren
auffallen + D
daraus schließen


unvermutet
unerträglich
aufschlussreich
verwirrt sein
misstrauisch
unbekümmert

die Unbeschwertheit


Ihr müsst nicht alle Wörter benutzen, aber versucht einige davon in eure Filmkritik zu integrieren.

Und anbei noch der trailer von "Goodbye, Lenin" und ein Ausschnitt von "Sonnenallee":



Friday, October 06, 2006

Frage für Mittwoch


Blick auf die Grenzanlagen westlich der Oberbaumbrücke
Berlin, Kreuzberg 1983
Copyright: Günter Schneider




Copyright: Marco Betram

Welchen Eindruck von der DDR habt ihr aus Christa Wolfs Buch, dem Film "Sonnenallee" und anderen Quellen und Informationen bisher erhalten? Wie schildert die Autorin in ihrem Buch, wie zeigt der Regisseur in seinem Film das Leben in der DDR?

Wednesday, October 04, 2006

Das Leben der Anderen

Florian Henckel von Donnersmarck lieferte letztes Jahr in seinem Filmdebüt Das Leben der Anderen einen interessanten Einblick in die Funktionsmechanismen des Stasiüberwachungsapparates und in deren Auswirkungen auf menschliche Beziehungen. Interessant an diesem Film ist zudem, dass die Perspektive eines "Täters" gewählt wird, um eine Geschichte "aus dem Innersten der DDR" zu erzählen:

"Ost-Berlin, November 1984. Der Stasi-Hauptmann Wiesler erhält den Auftrag, den erfolgreichen Schriftsteller Georg Dreymann und dessen Lebensgefährtin, die bekannte Theaterschauspielerin Christa-Maria Sieland auszuspionieren. Doch was als kühl kalkulierter, karrierefördernder Spitzeldienst geplant war, stürzt Wiesler zusehends in einen schweren moralischen Konflikt: Durch die Beschäftigung mit dem Leben dieser "anderen" Menschen, mit Kunst und Literatur, lernt er Werte wie freies Reden und Denken kennen, die ihm bislang fremd waren. Aber trotz seiner plötzlichen Selbstzweifel sind die Mechanismen des Systems nicht mehr zu stoppen: Wieslers Existenz wird dabei ebenso zerstört wie die Beziehung zwischen Dreymann und Sieland. Als im Jahr 1989 die Mauer fällt, beginnt ein anderes Leben."

(Quelle: filmportal)

Auf dieser website findet ihr u.a. den Trailer zum Film.

Monday, October 02, 2006

Zum Tag der deutschen Einheit

Der folgende Artikel Gespaltenes Land der Süddeutschen Zeitung untersucht zum Tag der deutschen Einheit bzw. 15 Jahre nach der Wiedervereinigung die neue Teilung in Deutschland:

"Aus dem Beitrittsgebiet wurde ein gespaltenes Land. Heute gibt es zwei Osten in Deutschland: den Aufschwung Ost und den Niedergang Ost. Die Asymmetrie im Osten übersteigt alles, was man an Asymmetrien in der alten Bundesrepublik gekannt hat.

Der Osten blüht und der Osten verödet. Er blüht punktuell, und er verödet großflächig. Er blüht in Silicon Saxony, in Jena und Leipzig; er verödet in Anklam und in der Uckermark..."

2. Oktober 2006

Sunday, October 01, 2006

Berlin. Die Sinfonie der Großstadt



In diesem Artikel des Deutschen Filminstituts findet ihr hilfreiche Information zu Walter Ruttmann und seiner Großstadtsinfonie von 1927:

"Tatsächlich schwebte Ruttmann jedoch niemals ein wahrheitsgetreues, wirklichkeitsnahes Stadtporträt vor; er will den Zuschauer die Energien, die Dynamik, die Bewegung der Großstadt mit originär kinematographischen Mitteln erleben lassen. Zu diesem Zweck hat er die Filmaufnahmen als Ausgangspunkt für eine Montage genommen, deren Rhythmus hypnotisiert, dem Zuschauer ein Geschwindigkeitserlebnis vermittelt und die einen neuen Sinn erzeugt, der über die Gegenständlichkeit der Filmaufnahmen hinausgeht..."



Copyright: Deutsches Filminstitut

Ruttmanns Berlin 1927

Hier seht ihr einen Ausschnitt aus Walter Ruttmanns "Berlin. Die Sinfonie der Großstadt" von 1927 (2. Akt): Seht euch nochmals die Darstellung der Großstadt in diesem kurzen Ausschnitt an!

Rot Rot in Berlin

Nun hat sich also die SPD zwei Wochen nach der Landtagswahl auf einen neuen alten Kaolitionspartner verständigt: Wowereit setzt auf Rot-Rot

"Der Landesvorstand der Berliner SPD habe sich nach zweiwöchigen Vorgesprächen in einer einstimmigen Entscheidung dafür ausgesprochen, in der kommenden Woche Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei aufzunehmen, sagte der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller..." (Süddeutsche Zeitung 29.September 2006)